Rahmen mit Distanzleiste – mit Abstand

Distanzrahmen, Abstandrahmen, Objektrahmen, Rahmen mit Abstandleiste, Rahmen mit Distanzleiste, Vitrinenrahmen, Vitrine, Einrahmung mit Abstand, schwebende Einrahmung, schwebende Hängung… Alles häufig verwendete Begriffe und Umschreibungen für Rahmen, die einen Abstand zwischen Bildebene und Glasebene haben, damit das Einrahmungsgut nicht in direktem Kontakt zum Glas, also nicht unter dem Glas gepresst, eingerahmt wird.

Diese Distanz ist aus konservatorischer Hinsicht vonnöten – durch Glaskorrosion und temperaturschwankungsbedingte unterschiedliche Ausdehnungen der Materialien findet ein Abrieb statt, was zu Beschädigungen des Einrahmungsobjektes führen kann; die Oberfläche des Bildes/Objektes würde gedrückt/gequetscht werden, was auch zu Beschädigungen führen kann; das Bild/Objekt kann, je nach Beschaffenheit, an der Glasoberfläche kleben bleiben usw.

Unabhängig vom funktionalen Nutzen der Distanz zwischen Bild/Objekt zum Glas gibt es den gestalterischen und ästhetischen Aspekt.

Bei einer Einrahmung mit Abstand liegt das Bild in der Regel frei auf einem Bildträger (Karton in Museumsqualität), wird minimal befestigt, so dass das Blatt sich „frei bewegen“ kann – es atmet, wirft Schatten und ist vor allem in voller Größe zu sehen und nicht durch die Abdeckung eines klassischen Passepartouts beschnitten oder beengt.

Abstandleisten können in der Höhe und Materialität variieren. In erster Linie ist das von der Höhe des einzurahmenden Objektes abhängig und natürlich von der möglichen Bauhöhe, die das ausgewählte Rahmenprofil vorgibt. Auch spielt das persönliche ästhetische Empfinden eine Rolle für die Entscheidung, wie hoch bzw. tief der Bilderrahmen werden soll/muss.

Zur Startseite