Stilkunde 2 – Rokkokorahmen

Ich hatte es schon erwähnt: Das Rokoko ist das letzte Drittel des Barock − die Überzeichnung der Übertreibung.

Die Fülle des Barock wird noch mehr gefüllt , was unter anderem zur Folge hat, dass die Ornamentik immer kleinteiliger wird, weil sonst nicht noch mehr Inhalt platziert werden kann.

Und ein weiteres, sehr prägnantes Merkmal zeichnet den Rokoko aus: die Asymmetrie.

So wird z. B. häufig ein Rahmen, Altar, Fenster oder anderes architektonisches Element an der oberen Seite mit einer in eine Richtung weisenden Rocaille abgeschlossen. Auch die Rocaille ist eine typische Rokokoerscheinung : eine schon in sich asymmetrische muschelartige Verzierung.

Schutzengelkirche_Eichstätt_Gemälde_in_Rokokorahmen

https://de.wikipedia.org/wiki/Rocaille